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Federkernmatratzen Test

Federkernmatratzen hat Stiftung Warentest 2020 zwar noch nicht unter die Lupe genommen, dennoch führte das Institut in der Vergangenheit bereits zweimal reine Federkernmatratzen Tests durch. Im Jahr 2013 schnitten dabei 4 von 11 getestete Modelle mit gut ab, 2015 waren es nur 3 von 12 Federkernmatratzen. Bemängelt wurden dabei u. a. falsche Härtegrad-Angaben und die oft nicht sehr belastungsfähigen Schaumpolster. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Testkriterien aus beiden Federkernmatratzen-Tests und unsere Empfehlungen vor.

Die beliebtesten Matratzen im Vergleich

Federkernmatratzen Test: Körperbau und Schlafposition entscheiden

Nicht nur in den Federkernmatratzen Tests, auch in anderen Matratzen Tests betont Stiftung Warentest immer wieder, dass eine Matratze zu den Liege- und Klimabedürfnissen, zum Körperbau und auch zur bevorzugten Schlafposition einer Person passen muss. Aus diesem Grund werden die Federkernmatratzen von Probanden mit unterschiedlichem Gewicht und Körperbau sowie in verschiedenen Schlafpositionen getestet.

Die Testergebnisse zeigen, dass ein und dieselbe Federkernmatratze selten für jeden Schlaftyp geeignet ist. Personen, die schmal und klein sind und bei denen sich das Gewicht gleichmäßig verteilt, sowie Personen mit schmalen, leichten Schultern liegen auf den meisten Modellen gut. Große und schwere Personen dagegen, bei denen sich das Gewicht entweder gleichmäßig auf Schulter, Bauch und Becken verteilt oder die Ihren Schwerpunkt im Schulter- und Bauchbereich haben, finden dagegen weniger schnell eine passende Matratze.

Tatsächlich sind die je individuellen Anforderungen, auf die der Federkernmatratzen Test aufmerksam macht, besonders wichtig. Daher empfehlen auch wir, die eigenen Vorlieben und Bedürfnisse zu hinterfragen und bei der Auswahl der Federkernmatratze zu berücksichtigen. Auch eine Beratung vor dem Matratzenkauf lohnt sich (die gibt es bei uns selbstverständlich kostenlos).

 Boxspringbett Rücken

Abb.: Punktgenaue Unterfederung; Schulter und Becken können einsinken, leichtere Partien werden sanft gestützt

 

Eine gute Federkernmatratze sollte punktelastisch sein – Taschenfedern sind daher immer eine gute Wahl –, ein ausgeglichenes, trockenes Schlafklima begünstigen und bei aller Funktionalität natürlich nicht an Gemütlichkeit einbüßen. Unser Modell allBody z. B. verbindet die Vorteile eines Taschenfederkerns mit den Vorzügen von Schaummatratzen und ist noch dazu individuell anpassbar. Sie können Sie zwischen 4 Härtegraden, 5 Schaumvarianten und 5 Bezügen wählen und die Matratze ganz nach Ihren Vorstellungen konfigurieren.

Federkernmatratzen Test: Verbesserungsbedarf beim Liegepolster

In jedem Federkernmatratzen Test nimmt Stiftung Warentest auch die Haltbarkeit der Matratzen in Augenschein. Dabei wird mithilfe einer Walze und einer Klimakammer die jahrelange Nutzung der Matratze nachgeahmt. Während der Dauerwalzversuch bei den meisten Modellen zu guten bis sehr guten Testergebnissen geführt hat, kam es bei der Einwirkung von Wärme und Feuchtigkeiten bei vielen Matratzen zu Problemen.

Dazu muss man wissen, dass Federkernmatratzen über dem Federkern eine Abdeckung aus Schaum haben. Das kann z. B. Kaltschaum oder Latex sein. Dieser Schaum soll einerseits die ergonomischen Eigenschaften des Federkerns unterstützen – zugleich dient das Schaumpolster aber auch als gemütliche und im besten Fall klimatisierende und Liegefläche.

Der Federkernmatratzen Test zeigt, dass viele Schaumpolster unter Einfluss von Wärme und Feuchtigkeit nachgeben und deutlich weicher werden. Dabei unterstützt ein zu weiches Schaumpolster vor allem schwerere Personen nicht mehr ergonomisch korrekt. Daher sollte man auch bei einer Federkernmatratze auf eine widerstandfähige Schaumabdeckung achten. Hier kommt es vor allem auf das sogenannte Raumgewicht an, denn je höher das Raumgewicht (HR/RG), desto tragfähiger und wertiger ist das Liegepolster.

Federkernmatratzen Test: Härtegrad-Deklaration oft fehlerhaft

In beiden Federkernmatratzen Tests bemängelt Stiftung Warentest vor allem die oft fehlerhaften Härtegradangaben (der Härtegrad ist in Deutschland nicht genormt). Im 2015 durchgeführten Test entsprechen nur 5 Härtegrade tatsächlich der von Herstellerseite getätigten Angabe „hart“. Ein ähnliches Ergebnis zeigt auch der Test 2013. Insgesamt sind die Matratzen oft weicher als angegeben. Das ist vor allem für große, schwere Personen ein Problem, die dann zu weit in die Matratze einsinken und nicht ausreichend unterstützt werden. Sinkt man tief in die Matratze ein, vergrößert sich zudem die Kontaktfläche mit dem Körper, was wiederum zur Bildung von Feuchtigkeit führen und die Schlafqualität mindern kann.

Wir legen deshalb Wert auf möglichst präzise Härtegrad Angaben und bieten kostenlose Beratungsangebote.

Federkernmatratzen Test: Gesundheit und Umwelt zufriedenstellend

In Sachen Raumluftbelastung/Geruchsbelästigung, freigesetzte Schadstoffe und Entsorgung schneiden die Modelle in beiden Federkernmatratzen Tests gut bis befriedigend ab, wobei am häufigsten die Geruchsbildung bemängelt wird. Aus Erfahrung können wir jedoch sagen, dass sich Gerüche ohne Probleme vermeiden lassen, indem man Matratzen nach der Produktion nicht sofort verpackt, sondern zunächst ausdünsten lässt.

Federkernmatratzen Test: der Bezug überzeugt

In puncto Bezug, d. h. Waschbarkeit, Beeinträchtigung durch Nässe und Verarbeitung, schneiden alle getesteten Federkernmatratzen sowohl 2013 als auch 2015 gut oder sehr gut ab. Das ist ein erfreuliches Ergebnis, denn die Rolle des Bezugs für einen erholsamen Schlaf sollte man nicht unterschätzen. So sorgt ein guter Bezug nicht nur für ein angenehmes Liegegefühl, sondern auch für den Abtransport von Feuchtigkeit.

Wir setzen daher bei allen Matratzen auf einen hautsympathischen Doppeltuch-Bezug, der zusätzlich mit Klimafaser versteppt ist und ein umlaufendes 3D-Klimaband enthält. Bei der allBody Matratze bieten wir sogar vier Zusatzfunktionen, sodass sich der Bezug ganz an die individuellen Wünsche anpassen lässt.

Federkernmatratze kaufen – das empfehlen wir

Für einen erholsamen und gesunden Schlaf empfehlen wir, beim Kauf einer Federkernmatratze auf folgende Qualitätsmerkmale zu achten:

- Punktelastische Tonnentaschenfedern statt flächenelastische Bonellfedern

- Zonen-Einteilung für optimale Körperunterstützung

- Tragfähige Schäume mit hohem Raumgewicht

- Feuchtigkeitsregulierender Bezug mit Klimaband

Wer sich seine Federkernmatratze selbst zusammenstellen möchte, sollte einen Blick auf unserer Matratze allBody werfen. Sie lässt sich dank 4 Härtegraden, 5 Schaumvarianten und 5 Bezügen ganz an die je individuellen Liege- und Klimabedürfnisse anpassen. Bei hohem Körpergewicht und / oder Schwitzen empfehlen wir unsere Matratze airFlex und für etwas mehr Luxus die Sattler Naturmatratze Rossini.