Mit die wichtigste Voraussetzung für guten Schlaf ist der richtige Härtegrad des Boxspringbettes. Verschiedene Aspekte entscheiden, was jemand als zu fest oder zu weich empfindet. Wer zum Beispiel gerne auf dem Rücken schläft, benötigt für die Lendenwirbelsäule mehr Unterstützung als ein „Seitenschläfer“, der am Becken leicht einsinken sollte.
Da der Härtegrad von Matratzen und Boxspringbetten in Deutschland nicht genormt ist, legt jeder Hersteller selbst fest, wie er die Ware deklariert. Für Boxspringbetten und Matratzen der Boxspringwelt gilt diese Unterteilung:
Am einfachsten berechnest du den Härtegrad nach Körpergewicht. Da die Gewichtsverteilung aber auch von der Körperlänge abhängt, liefert der Body Mass Index (BMI) eine noch genauere Unterteilung.
Körpergewicht in kg / (Körperlänge in m x Körperlänge in m)
Beispiel für eine 80kg schwere und 1,80m große Person:
80 / (1,80 x 1,80) = BMI 24,7
In der Boxspringwelt ermitteln wir den richtigen Härtegrad über die Matratzen-Federung (höherer Härtegrad = mehr Federn bzw. höhere Drahtstärke). Über den Topper, der auf dem Boxspringbett liegt, ergibt sich das gewünschte Liegegefühl. Welche Kombination aus Matratzen-Härtegrad und Topper für dich passend ist, siehst du in der folgenden Tabelle.
Im September 2013 hat die Stiftung Warentest mehrere Boxspringbetten und zahlreiche Kaltschaummatratzen geprüft. Unabhängig davon, ob die Liegeeigenschaften eines Bettes gut sind, stellte sie fest: Die Angaben des Härtegrads sind oft falsch. Sehr weiche Matratzen, die nicht schlecht sein müssen, werden manchmal als „fest“ gekennzeichnet. Mehr dazu auf Boxspringbetten Testbericht von Stiftung Warentest.
Basierend auf diesen Erkenntnissen und vielen Kundenerfahrungen haben wir die Härtegrade so gewählt, dass jedes Bett den aufliegenden Körper ergonomisch stützt. Die Matratze ist gemütlich, aber etwas fester, sodass die ergonomische Unterstützung auch noch gewährleistet ist, wenn das Maximalgewicht überschritten wird.
Liegt du viel auf der Seite, sollte das Bett etwas weicher nachgeben, damit Schulter und Hüfte einsinken können. Hier empfehlen wir einen Klimalatex- oder Kaltschaum-Topper.
Liegt du eher auf dem Bauch, sollte das Bett fester sein. Dann wähle einen festeren Kaltschaum-Topper.
Mit die wichtigste Voraussetzung für guten Schlaf ist der richtige Härtegrad des Boxspringbettes. Verschiedene Aspekte entscheiden, was du als zu fest oder zu weich empfindest. Wer zum Beispiel gerne auf dem Rücken schläft, braucht für die Lendenwirbelsäule mehr Unterstützung als ein „Seitenschläfer“, der am Becken leicht einsinken sollte. Der angegebene Härtegrad hilft bei der Wahl, ist aber oft problematisch.
Die Stiftung Warentest prüfte im September 2013 drei Boxspringbetten und viele Kaltschaummatratzen. Unabhängig von den Liegeeigenschaften stellte sie fest, dass die Härtegrad-Angaben oft nicht stimmen. Sehr weiche Matratzen werden manchmal als „fest“ gekennzeichnet. Mehr dazu auf Boxspringbetten Erfahrungen.
H1 = sehr weich, H2 = weich, H3 = fest, H4 = sehr fest, H5 = extrem fest. Die Skala ist nicht genormt. Ein H2 bei einem Hersteller kann härter sein als H3 bei einem anderen. Allein der Härtegrad reicht deshalb nicht für die Kaufentscheidung.
Informiere dich genau, wie der Härtegrad zustande kommt und welche Gewichtsklassen gelten. Unsere Betten sind so konzipiert, dass bis 80kg Härtegrad 2 passt, bis 100kg Härtegrad 3, ab 100kg Härtegrad 4. Präziser ist die Berechnung über BMI: Körpergewicht / (Körpergröße x Körpergröße). Beispiel: 80kg und 1,80m → 24,7. Faustregel: BMI <25 → H2, BMI 25–30 → H3, BMI >30 → H4 (ab BMI 30).