Was tun gegen Milben im Bett?

Milben BettIn jedem Bett sind Milben. Geschätzte 1,5 Millionen Exemplare können sich dort tummeln. Und ganz gleichgültig, wie sehr man  auf die Hygiene achtet: Die Bettmilben wird man nie ganz los. Für Allergiker kann das allerdings zum Problem werden, denn die Milben, oder genauer gesagt ihr Kot, kann eine Hausstaubmilbenallergie auslösen.

Um die Zahl der Bettmilben deutlich zu reduzieren, helfen schon ein paar ganz einfache Tipps:

 

Drei ganz einfache Tipps, um die Milben im Bett zu reduzieren

1. Frische Luft

Milben brauchen die Wärme und Feuchtigkeit im Bett. Dort fühlen sie sich richtig wohl. Frische Luft dagegen hilft, um die Milben im Bett abzutöten. Am besten also gleich nach dem Aufstehen die Decke zurückschlagen und das Schlafzimmer kräftig durchlüften. Die Matratze hin und wieder nach draußen zu befördern, hilft ebenfalls. Die frische Luft und das Licht töten die Milben.

2. Heiß waschen oder einfrieren

Extreme Hitze oder Kälte töten die Bettmilben. Das heißt, die Bettwäsche und die Schlafanzüge sollten Sie regelmäßig bei 60°C waschen, auch die Kuscheltiere der Kinder sollten regelmäßig in der Waschmaschine gewaschen werden.

Kälte hilft ebenfalls gegen die Milben im Bett. Die Kuscheltiere der Kinder und die Kissen, die nicht heiß gewaschen werden können, können Sie für 24 Stunden ins Eisfach legen. Das überleben die Milben nicht. Wenn es draußen friert, kann auch die ganze Matratze nach draußen gelegt werden.

3. Den Kot der Bettmilben absaugen

Für Allergiker gibt es spezielle Filtersysteme für Staubsauger, um tatsächlich die kleinen Partikel zuverlässig abzusaugen. Doch auch der gewöhnliche Staubsauger hilft bereits, um den Milbenkot, der sich zum Beispiel auf der Matratze ansammelt, loszuwerden. Für starke Allergiker gibt es zudem besondere Schutzbezüge, die sich noch besser reinigen lassen und verhindern, dass sich die Milben auf der Matratze im Bett ansammeln.

Milben im Bett, Milben auf der Kleidung, Milben am Körper

Die Milben befinden sich überall, wo wir leben. Das ist nicht erstaunlich, denn sie ernähren sich unter anderem von unseren Hautschuppen. Wir müssen sie auch gar nicht vollständig loswerden. Erst sehr viele Milben und sehr viel Milbenkot machen unseren Lebensraum unhygienisch. Im Laufe einiger Jahre werden allerdings die Gegenstände, die nur unzureichend gereinigt werden können, tatsächlich stark von Milben verunreinigt. Und deshalb gilt trotz aller Hygienemaßnahmen und Vorsorge: Nach einigen Jahren sollte eine Matratze ausgetauscht werden.

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