Was macht ein stabiles Boxspringbett aus?

Je länger und besser ein neu gekauftes Bett hält, desto mehr hat sich diese Geldinvestition gelohnt und desto höher ist die langfristige Zufriedenheit mit dem Bett. Die Stabilität und Haltbarkeit sind nämlich wichtige Faktoren, um Frustration zu verhindern. Aber was genau macht ein stabiles Bett aus und woran erkennt man ein stabiles Bett?

 

Das macht ein stabiles Boxspringbett aus:

  • Rahmen aus Vollholz um das Gewicht langfristig tragen zu können
  • Je größer die Fläche der Füße, desto stabiler steht das Bett
  • Stahlfedern in Unterbox und Matratzen
  • Taschen-Federkerne bieten mehr Stabilität als ein Bonellfederkern
  • Qualitativ hochwertige Schäume garantieren eine lange Haltbarkeit

 

Zunächst einmal sollte der Rahmen eines stabilen Betts aus Vollholz bestehen, um das Gewicht gut und langfristig tragen zu können. Natürlich kann bei einem stabilen Bett auch Spanplatte zum Einsatz kommen, jedoch nur dort, wo sie keine Rolle für die Statik dieses Möbelstücks spielen muss, sondern nur zur Abdeckung dient. Spanplatte und andere Holzspanwerkstoffe oder Furniere können nicht so viel Gewicht wie Vollholz tragen, da nur beim Vollholz die ursprünglich gewachsene starke Struktur noch intakt ist.

 

Genauso wichtig wie der Rahmen sind die Füße für ein stabiles Bett. Diese können gleicherweise aus Vollholz, Metall oder aus robustem Kunststoff bestehen. Je größer die Fläche der Füße ist, desto stabiler steht das Bett, weil das Gewicht auf eine größere Fläche verteilt wird.

 

Die Stahlfedern der Unterboxen und Matratzen sind auch wichtig für ein stabiles Bett. Was die Federanzahl pro Quadratmeter betrifft, muss diese nicht maximal hoch sein, sondern vor allem den Liegebedürfnissen entsprechen, um das aufliegende Gewicht optimal abzufedern. Für übergewichtige Personen muss die Federdichte natürlich höher sein als für normalgewichtige Personen. Zu beachten ist hierbei, dass die Festigkeit einer Federkernmatratze nicht nur über die Dichte, sondern auch über die Drahtstärke der Federn und Zahl der Windungen geregelt wird.

 

Als Abdeckung bei Unterbox und Matratze kommen Kunststoffschäume zum Einsatz, ebenso im Topper. Für die Abdeckung eignet sich vor allem Kaltschaum, der hochelastisch ist und ein gutes Raumgewicht von etwa 40 bis 45 kg pro Kubikmeter haben sollte. Dasselbe gilt für Kaltschaum, wenn er im Topper verwendet wird, da nur dieses Raumgewicht eine lange Haltbarkeit garantiert und ein angenehmes Liegen ermöglicht. Bei einem Topper mit anderen Kernmaterialien liegt die Empfehlung sogar noch etwas höher. Viskoschaum sollte ein Raumgewicht von mindestens 50 kg pro Kubikmeter und Klimalatex ein Raumgewicht von 60 kg oder mehr pro Kubikmeter haben, da diese Materialien wegen Ihrer Verarbeitung und Aufgabe ein höheres Raumgewicht benötigen. Die Stabilität und Qualität der Schäume ist vor allem für Menschen mit Übergewicht von Bedeutung, da diese Materialien einer höheren Belastung standhalten müssen. Generell ist ein guter Topper ein wichtiger Bestandteil eines stabilen Betts, da man mit diesem direkten Körperkontakt beim Schlafen hat.

 

Hinsichtlich des Unterbaus haben Boxspringbetten einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Betten, was die Stabilität betrifft: Bei einem Bett mit herkömmlichen Holzrahmen gibt es viele Verschraubungen, die die Einzelteile miteinander verbinden. Je mehr Verschraubungen ein Bett hat, desto größer ist das Risiko, dass es zu Brüchen kommen kann. Boxspringbetten haben jedoch nur wenige Verschraubungen und sind daher insgesamt stabiler.

 

Menschen mit Übergewicht bietet die Boxspringwelt das Boxspringbett XXL, welches aufgrund der kompakten Box und Federnanzahl auch bei hohem Gewicht eine dauerhaft gute Stabilität gewährleistet.

 

 

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