Quietschendes Bett: Was kann man da tun?

Ein quietschendes Bett stört das Ein- und Durchschlafen. Damit sich der Wunsch nach einer guten Nachtruhe erfüllt, muss man die Ursache des quietschenden Betts genau lokalisieren und das Problem, wenn möglich, beheben. Unter Umständen kann auch eine Neuanschaffung sinnvoll sein, um ungestört ohne nervige Geräusche schlafen zu können.

Quietschendes Bett: Was hilft?

Lokalisieren der Ursache des quietschenden Betts

Zuerst einmal ist es notwendig, genau zu lokalisieren, woher das störende Geräusch rührt. In jedem Fall wird es durch Reibung hervorgerufen. Möglicherweise gibt es mehrere Quellen für das quietschende Bett. Notfalls müssen die Matratze und sogar der Lattenrost herausgenommen und genau untersucht werden.

 

Lockere Verbindungsstellen als Grund für das quietschende Bett

Knackpunkte sind meist Verbindungen und Ecken, da an den verbundenen Teilen störende Geräusche entstehen, vor allem dann, wenn die Schrauben oder Bolzen nicht fest angezogen sind. Abhilfe kann hier dadurch geschaffen werden, dass die Befestigungen nachgezogen werden. Möglicherweise können auch zusätzliche Metallwinkel für mehr Stabilität sorgen und damit Quietschgeräusche verhindern. Vielleicht müssen auch defekte oder abgenutzte Teile, wie etwa Schrauben, ausgetauscht werden. Reibungsgeräusche lassen sich auch durch ein Schmiermittel, wie beispielsweise ein Kriechöl, verhindern.

 

Reibung von großen Oberflächen als Ursache des quietschenden Betts

Es entsteht ebenfalls dadurch Reibung, dass der Lattenrost im Rahmen liegt. Generell sind es größere Oberflächen, die aneinander reiben und so zum quietschenden Bett führen. Hier kann ebenfalls ein Schmiermittel helfen, wie etwa trockene Seife oder Kerzenwachs. Denkbar sind auch Polstermittel, wie etwa Kork, Filz und alte Kleidungs- oder Textilstücke. Eine umfangreichere Maßnahme wäre eine große Sperrplatte, die zwischen Rahmen und Lattenrost gelegt wird. Wenn das Kopfteil an die Wand oder den Heizkörper schlägt und Grund für das störende Geräusch ist, kann man als Puffer auch ein Kissen verwenden.

 

Unebene Füße und Böden können auch zu einem quietschenden Bett führen

Eine weitere Ursache kann darin liegen, dass die Füße des Betts nicht gut abgepolstert sind. Hier können Filzgleiter oder Filzplättchen unter den Füßen helfen. Möglicherweise ist der Fußboden uneben oder defekt. Puffermittel wie Papier, Pappe oder gar ganze Zeitungen oder Bücher können zum Einsatz kommen.

 

Abhilfe: eine neue Matratze

Vielleicht handelt es sich auch um eine alte Federkernmatratze mit Bonellfedern, die nicht in Textiltaschen stecken und die aneinander reiben, gerade auch deshalb, weil die Matratze schon sehr abgenutzt ist. Hier gibt es keine bessere Abhilfe, als sich eine neue Federkernmatratze anzuschaffen. Hat diese einen Federkern, dessen Stahlfedern einzeln verpackt in Textiltaschen stecken, ist das Problem des quietschenden Betts von vornherein ausgeschlossen.

Abhilfe: ein neues Bett

Durch Tipps und Tricks lassen sich einige Geräuschquellen verstopfen, jedoch nicht alle. Wenn Sie sich für ein neues Bett entscheiden, können wir Ihnen ein Boxspringbett empfehlen. Statt eines Rahmens mit separatem Lattenrost kommt eine gefederte Unterbox inklusive Rahmen zum Einsatz. Die aufliegende Federkernmatratze hat einen Textil- oder Doppeltuchbezug, der keinerlei Quietschgeräusche verursacht. Durch zwei Lagen Federkern übereinander in Unterbox und Matratze ist das Bett hochkomfortabel. Bei einigen Betten ist die Matratze so hoch und großzügig abgepolstert, dass keine weitere Auflage mehr nötig ist. Andere Boxspringbetten haben als dritte Etage noch einen Topper.

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