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Sie denken über den Kauf einer neuen Matratze nach? Dann sollten Sie unbedingt eine Federkernmatratze in Betracht ziehen. Neben der guten Belüftung bringt sie zahlreiche weitere Vorteile gegenüber Schaummatratzen mit. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor.

Bei Boxspring Welt finden Sie übrigens Federkernmatratzen in den unterschiedlichsten Ausführungen, von individuell anpassbar bis hin zur Luxusvariante. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an unseren Kundenservice wenden.


Federkern oder Kaltschaum – Körperanpassung

Grundsätzlich bieten sowohl Federkern-Matratzen als auch Kaltschaummatratzen einen sehr guten Liegekomfort.

Federkernmatratzen mit Taschenfederkern passen sich optimal dem Körper an – vorausgesetzt natürlich, dass der Härtegrad zu Körpergewicht und BMI passt (Achtung: Der Härtegrad ist in Deutschland nicht genormt!). Die kleinen Federn geben nur dort nach, wo Gewicht aufliegt, während alle übrigen Körperbereiche gestützt werden. Bei den etwas weicheren Bonellfedern sieht das schon etwas anders aus. Hier gibt die Fläche insgesamt nach, weshalb das Körpergewicht nicht zu hoch sein sollte. Wer also über 100 kg wiegt oder grundsätzlich eine tragfähigere Matratze erwerben möchte, sollte auf Taschenfedern zurückgreifen.

Auch Kaltschaum kann sich dem Körper gut anpassen und druckentlastend wirken. Man sollte allerdings auf ein möglichst hohes Raumgewicht achten. Denn je hoher das Raumgewicht, desto elastischer und wertiger ist der Schaum. Ein Raumgewicht ab 40 ist optimal. Kaltschaum in HR 80 eignet sich z. B. besonders gut bei Übergewicht.

Federkern oder Kaltschaum – Belüftung

In Sachen Belüftung sind Federkernmatratzen nahezu unschlagbar. Die vielen kleinen Stahlfedern ermöglichen eine optimale Luftzirkulation und sorgen dafür, dass sich Wärme und Feuchtigkeit nicht anstauen. Daher sind die Matratzen auch für Schwitzer sehr gut geeignet. Idealerweise sollte natürlich auch die Abdeckung der Matratze aus einem offenporigen Schaum bestehen, damit die Matratze richtig atmen kann. Das gleiche gilt für den Bezug: Klimaband und ggf. Zusätze wie Tencel sorgen hier für die richtige Belüftung.

Kaltschaum verfügt grundsätzlich über nicht ganz so gute Belüftungseigenschaften; sie eignen sich deshalb eher für Personen, die ein normales bis warmes Klima bevorzugen. Das hat Auswirkungen sowohl auf die Haltbarkeit der Matratze als auch auf die Betthygiene. Tests von Stiftung Warentest (z. B. 2016 und 2020) etwa haben gezeigt, dass der Schaum bei regelmäßiger Einwirkung von Wärme und Feuchtigkeit mit der Zeit weicher wird und an Tragkraft verliert. Können Wärme und Feuchtigkeit nicht entweichen, schafft man zudem unfreiwillig den perfekten Nährboden für Milden. Daher sollten Kaltschaummatratzen unbedingt auf einem Lattenrost liegen.

Federkern oder Kaltschaum – Stabilität, Tragkraft, Haltbarkeit

Wie schon im vorangehenden Punkt deutlich wurde, können Wärme und Feuchtigkeit große Auswirkungen auf die Lebensdauer einer Kaltschaum Matratze haben. Der Schaum wird je nach Qualität mit der Zeit weicher, kann den Körper nicht mehr angemessen abfedern und so Liegekuhlen bilden.

Federkerne dagegen sind dank der gehärteten Stahlfedern sehr tragfähig und reagieren weniger sensibel auf Umwelteinflüsse. Allerdings sollte man auf einen hochwertigen Taschenfederkern und ein formstabiles Schaumpolster Wert legen.

Übrigens kann man die Haltbarkeit einer Matratze ganz einfach verlängern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Federkern oder Kaltschaum Matratzen – Geruchsbildung

Anders als Federkernmatratzen haben Kaltschaummatratzen anfangs häufig einen starken Eigengeruch. Dieser Geruch entsteht bei der Produktion und verfliegt in der Regel nach einiger Zeit – Auslüften ist jedoch dringend empfohlen. Wer eine sehr empfindliche Nase hat, sollte jedoch besser zu einer Alternative greifen, um nicht im Schlaf beeinträchtig zu werden.

Das Beste aus zwei Welten: Federkern und Kaltschaum kombiniert

Die Federkernmatratzen allBody und airFlex von Boxspring Welt vereinen das Beste aus zwei Welten, nämlich Federkern und (Kalt-) Schaum. Federkernmatratzen mit Kaltschaumabdeckung sind besonders zu empfehlen, da sie die Vorzüge beider Matratzenarten verbinden. Durch die Kaltschaum-Abdeckung liegt man angenehm fest oder eher weich (je nach Raumgewicht des Schaumes), ohne die Federn zu spüren. Der Federkern wiederum fängt den Großteil des Gewichts auf und sorgt für eine punktelastische Körperunterstützung. Übrigens stehen bei der allBody Matratze neben Kaltschaum auch Visko, Klimalatex und Gelschaum für die Abdeckung zur Verfügung. Außerdem können Sie zwischen 4 Härtegraden und 5 Funktionsbezügen wählen, um die Matratze ganz an Ihre Wünsche und Bedürfnisse anzupassen.

Matratzenkauf: darauf sollten Sie achten

Nicht jede Matratze ist gleich gut bzw. nicht für jeden gleich gut geeignet. Beim Matratzenkauf sollten Sie auf jeden Fall Ihr eigenes Körpergewicht, ggf. Ihren BMI, Ihre persönlichen Vorlieben und mögliche Vorerkrankungen einbeziehen. Das ist wichtig, damit Sie nicht einfach nur ok liegen, sondern am Ende eine genau auf Sie zugeschnittene Schlafunterlage haben. Achten Sie außerdem auf die folgenden Qualitätsmerkmale:

- Punktelastischer Taschenfederkern

- Mindestens 260 Federn pro Quadratmeter

- Thermisch gehärtete Stahlfedern

- Abdeckung aus Qualitätsschaum (kein PU!)

- Präzise Härtegrad-Angaben